Aus der Bürgerversammlung vom 09.11.2010
Zur Bürgerversammlung sind ca. 70 Bürgerinnen und Bürger erschienen. Ortsbürgermeister Annen begrüßte die anwesenden Bürger, besonders die Ratsmitglieder und den Vertreter der Edeka, Herrn Uwe Schatto.
Zu Beginn schilderte der Ortsbürgermeister den bisherigen Sachstand.
Am 17.10.2009 fragte die Gemeinde Pluwig bei Edeka an, wie es mit dem Standort des TREFF 3000 in Pluwig zukünftig weitergeht.
Nach einer Strukturanalyse der Edeka wurde die Gemeinde am 17.09.2010 über das Ergebnis in einem Gespräch informiert. Zwischenzeitlich haben sich auch einige Marktentwicklerunternehmen und einige andere Einzelhandelskonzerne gemeldet und zum Standort Pluwig Strukturanalysen durchgeführt.
Alle Ergebnisse lagen erst Anfang Oktober, zum Zeitpunkt der gemeindlichen Veröffentlichung durch einen Brief an alle Haushalte vor.
Alle Informationen und Gerüchte von anderen Stellen, die vorher veröffentlicht wurden, entbehren jeder Grundlage.
Ziel der Gemeinde Pluwig ist es, die Nahortversorgung mit einem Markt, der eine zukunftsfähige Größe hat, zu sichern. Der Gemeinderat spricht sich einstimmig für eine zukunftsfähige Lösung mit Edeka aus.
Uwe Schatto, Vertreter der Edeka-Handelsgesellschaft, erläuterte, dass eine Analyse und die Erfahrung aus anderen Standorten zeigen, dass der bisherige Standort in der Wilzenburger Straße zukünftig nicht mehr zu halten ist. Eine Wirtschaftlichkeit kann durch die geringe Größe und die schlechte Parkplatzsituation dauerhaft nicht mehr gewährleistet werden. Schon jetzt geht Kaufkraft verloren, weil die Kunden andere Geschäfte aufsuchen, die ein ansprechendes Sortiment haben. Die Parkplatzsituation führt dazu, dass Käufer erst gar nicht das Geschäft anfahren oder durch die unzufriedenstellende Anliefersituation von Anliefer-LKW zeitweise auf dem Parkplatz eingeschlossen werden. Bei einer Renovierung die in den nächsten Jahren dringend geboten ist, wird die Miete steigen und nochmals die Wirtschaftlichkeit in Frage stellen.
Edeka möchte einen neuen Standort in Pluwig in der Verlängerung der Gusterather Straße realisieren. Ob Edeka selbst bauen wird oder ein Investor, wird sich erst nach einer Planung zeigen. Derzeit gibt es für den Bereich noch keine Planung. Für den neuen Markt werden 60 Parkplätze und eine Verkaufsfläche zwischen 750 und 799 m² vorgesehen.
Herr Schatto zeigte sich verwundert, zugleich auch sehr positiv über eine solche frühe Beteiligung der Edeka. Somit sind noch alle Dinge zu klären.
Die Gemeinde Pluwig möchte die Ansiedlung und die Ausweisung eines Mischgebietes nutzen, um auch einige Baugrundstücke zu erschließen.
Zusammen mit der Entwicklung des neuen Standortes und des Baugebietes soll auch eine neue Zufahrt zu den Sportanlagen gebaut werden. Die Finanzierung der neuen Zufahrt soll durch die Vermarktung des gesamten Misch- und Baugebietes erfolgen. In diesem Zusammenhang soll auch eine neue Zufahrt zur Straße „Am Herrengarten“, der Kirche und dem Baugebiet Steinisch angelegt werden. Die untere Kirchstraße wird zu einer Sackgasse am Kinderspielplatz.
Ortsbürgermeister Annen erläuterte, dass die Pluwiger Bürgerinnen und Bürger ab 14 Jahren im Dezember im Rahmen eines Fragebogens die Wünsche und Bedürfnisse für die zukünftige Versorgung mitteilen können.
Der Vertreter einer Bürgerinitiative, Herr Klaus Lienkamp, stellte die Möglichkeit einen Dorfladen anstelle des TREFF 3000 am jetzigen Standort einzurichten, zur Diskussion. Eine Unterstützung durch die Institution RLP.Punkt könnte hier hilfreich sein. Aus den Reihen der anwesenden Bürger wurde darauf hingewiesen, dass solche Läden in kleinen Orten nötig sind, weil dort keine Marktansiedlungen realisiert werden. In Pluwig ist das Interesse von Einzelhandelsunternehmen vorhanden und Pluwig hat eine Größe, die einen Markt benötigt. Solche Modell von Dorfläden-Markhallen könnten alternativ zur Umsiedlung des TREFF 3000 verfolgt werden. Herr Lienkamp kündigte an, wenn bei der Fragebogenaktion mehr als die Hälfte der ausgewerteten Bögen für eine Marktumsiedlung des TREFF 3000 sind, die Arbeit der Bürgerinitiative einzustellen.
Die Ratsmitglieder Albert Rausch (CDU) und Josef Kruft (FWG) plädierten in ihren Redebeiträgen, die mit viel Applaus bedacht wurden, für den neuen Marktstandort, weil auch die Erhaltung der Infrastruktur, die Erhaltung der Grundstückswerte innerhalb der Gemeinde, die Arbeitsplätze und die Attraktivität der Gemeinde Pluwig somit gewährleistet werden können. Weiterhin wird durch die Vergrößerung des TREFF 3000 die Attraktivität des Verkaufsangebotes gesteigert. Das Konzept der Neu- und Umsiedlung in Verbindung mit neuen Zufahrten ist die beste Lösung für alle Bürgerinnen und Bürger und die Gemeinde. Beide betonten, dass der Gemeinderat den Blick auf die gesamte Gemeindesituation haben muss und nicht die Interessen einzelner Anwohner an erste Stelle setzen kann.
Ortsbürgermeister Wolfgang Annen wies abschließend darauf hin, dass die Gemeinde gerne mit Edeka zusammen arbeitet und somit auch die bestehenden Arbeitsplätze beim TREFF 3000 erhalten werden können. Nach der Fragebogenaktion soll im Frühjahr 2011 mit Planungen begonnen werden, so dass in zwei Jahren die Nahortversorgung auf sicheren Füssen steht.
Zum Abschluss bedankte sich Ortsbürgermeister Annen bei den Anwesenden für die rege und faire Diskussion und bedankte sich bei Herrn Schatto von Edeka für die Darstellung der aktuellen Situation aus Sicht der Edeka.
Zu Beginn schilderte der Ortsbürgermeister den bisherigen Sachstand.
Am 17.10.2009 fragte die Gemeinde Pluwig bei Edeka an, wie es mit dem Standort des TREFF 3000 in Pluwig zukünftig weitergeht.
Nach einer Strukturanalyse der Edeka wurde die Gemeinde am 17.09.2010 über das Ergebnis in einem Gespräch informiert. Zwischenzeitlich haben sich auch einige Marktentwicklerunternehmen und einige andere Einzelhandelskonzerne gemeldet und zum Standort Pluwig Strukturanalysen durchgeführt.
Alle Ergebnisse lagen erst Anfang Oktober, zum Zeitpunkt der gemeindlichen Veröffentlichung durch einen Brief an alle Haushalte vor.
Alle Informationen und Gerüchte von anderen Stellen, die vorher veröffentlicht wurden, entbehren jeder Grundlage.
Ziel der Gemeinde Pluwig ist es, die Nahortversorgung mit einem Markt, der eine zukunftsfähige Größe hat, zu sichern. Der Gemeinderat spricht sich einstimmig für eine zukunftsfähige Lösung mit Edeka aus.
Uwe Schatto, Vertreter der Edeka-Handelsgesellschaft, erläuterte, dass eine Analyse und die Erfahrung aus anderen Standorten zeigen, dass der bisherige Standort in der Wilzenburger Straße zukünftig nicht mehr zu halten ist. Eine Wirtschaftlichkeit kann durch die geringe Größe und die schlechte Parkplatzsituation dauerhaft nicht mehr gewährleistet werden. Schon jetzt geht Kaufkraft verloren, weil die Kunden andere Geschäfte aufsuchen, die ein ansprechendes Sortiment haben. Die Parkplatzsituation führt dazu, dass Käufer erst gar nicht das Geschäft anfahren oder durch die unzufriedenstellende Anliefersituation von Anliefer-LKW zeitweise auf dem Parkplatz eingeschlossen werden. Bei einer Renovierung die in den nächsten Jahren dringend geboten ist, wird die Miete steigen und nochmals die Wirtschaftlichkeit in Frage stellen.
Edeka möchte einen neuen Standort in Pluwig in der Verlängerung der Gusterather Straße realisieren. Ob Edeka selbst bauen wird oder ein Investor, wird sich erst nach einer Planung zeigen. Derzeit gibt es für den Bereich noch keine Planung. Für den neuen Markt werden 60 Parkplätze und eine Verkaufsfläche zwischen 750 und 799 m² vorgesehen.
Herr Schatto zeigte sich verwundert, zugleich auch sehr positiv über eine solche frühe Beteiligung der Edeka. Somit sind noch alle Dinge zu klären.
Die Gemeinde Pluwig möchte die Ansiedlung und die Ausweisung eines Mischgebietes nutzen, um auch einige Baugrundstücke zu erschließen.
Zusammen mit der Entwicklung des neuen Standortes und des Baugebietes soll auch eine neue Zufahrt zu den Sportanlagen gebaut werden. Die Finanzierung der neuen Zufahrt soll durch die Vermarktung des gesamten Misch- und Baugebietes erfolgen. In diesem Zusammenhang soll auch eine neue Zufahrt zur Straße „Am Herrengarten“, der Kirche und dem Baugebiet Steinisch angelegt werden. Die untere Kirchstraße wird zu einer Sackgasse am Kinderspielplatz.
Ortsbürgermeister Annen erläuterte, dass die Pluwiger Bürgerinnen und Bürger ab 14 Jahren im Dezember im Rahmen eines Fragebogens die Wünsche und Bedürfnisse für die zukünftige Versorgung mitteilen können.
Der Vertreter einer Bürgerinitiative, Herr Klaus Lienkamp, stellte die Möglichkeit einen Dorfladen anstelle des TREFF 3000 am jetzigen Standort einzurichten, zur Diskussion. Eine Unterstützung durch die Institution RLP.Punkt könnte hier hilfreich sein. Aus den Reihen der anwesenden Bürger wurde darauf hingewiesen, dass solche Läden in kleinen Orten nötig sind, weil dort keine Marktansiedlungen realisiert werden. In Pluwig ist das Interesse von Einzelhandelsunternehmen vorhanden und Pluwig hat eine Größe, die einen Markt benötigt. Solche Modell von Dorfläden-Markhallen könnten alternativ zur Umsiedlung des TREFF 3000 verfolgt werden. Herr Lienkamp kündigte an, wenn bei der Fragebogenaktion mehr als die Hälfte der ausgewerteten Bögen für eine Marktumsiedlung des TREFF 3000 sind, die Arbeit der Bürgerinitiative einzustellen.
Die Ratsmitglieder Albert Rausch (CDU) und Josef Kruft (FWG) plädierten in ihren Redebeiträgen, die mit viel Applaus bedacht wurden, für den neuen Marktstandort, weil auch die Erhaltung der Infrastruktur, die Erhaltung der Grundstückswerte innerhalb der Gemeinde, die Arbeitsplätze und die Attraktivität der Gemeinde Pluwig somit gewährleistet werden können. Weiterhin wird durch die Vergrößerung des TREFF 3000 die Attraktivität des Verkaufsangebotes gesteigert. Das Konzept der Neu- und Umsiedlung in Verbindung mit neuen Zufahrten ist die beste Lösung für alle Bürgerinnen und Bürger und die Gemeinde. Beide betonten, dass der Gemeinderat den Blick auf die gesamte Gemeindesituation haben muss und nicht die Interessen einzelner Anwohner an erste Stelle setzen kann.
Ortsbürgermeister Wolfgang Annen wies abschließend darauf hin, dass die Gemeinde gerne mit Edeka zusammen arbeitet und somit auch die bestehenden Arbeitsplätze beim TREFF 3000 erhalten werden können. Nach der Fragebogenaktion soll im Frühjahr 2011 mit Planungen begonnen werden, so dass in zwei Jahren die Nahortversorgung auf sicheren Füssen steht.
Zum Abschluss bedankte sich Ortsbürgermeister Annen bei den Anwesenden für die rege und faire Diskussion und bedankte sich bei Herrn Schatto von Edeka für die Darstellung der aktuellen Situation aus Sicht der Edeka.
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Kontakt:
Gemeinde Pluwig
Auf Steinisch 14 | 54316 Pluwig
Tel.: 06588-988778 | Fax.: 06588-988779
Mail: buergermeister@pluwig.de | Web: www.pluwig.de
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